Grenzkontrollen Corona

Marktbericht unseres Frischeteams für die KW 14/2020

Insgesamt werden uns auch weiterhin unruhige Wochen bevorstehen. In Spanien, Frankreich und Italien wurden die Quarantäne-Maßnahmen ausgeweitet. Das hat zur Folge, dass es immer mehr an Erntehelfern fehlt und es dadurch zu Lieferengpässen kommen kann. Zudem verschlechtert sich durch die umfassenden Präventionsmaßnahmen in den Packstationen die Verfügbarkeit zusätzlich. In Spanien beeinträchtigen auch noch starke Regenfälle und extreme Temperaturschwankungen die Lieferfähigkeit.  

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Insbesondere beim Fruchtgemüse wird dies voraussichtlich zu Preiserhöhungen führen. Auch bei der Zitrusernte kommt es dadurch zu Einschränkungen. Aber nicht nur unsere südeuropäischen Erzeuger haben mit den Einschränkungen zu kämpfen. Die süddeutsche Gärtnerei Schmälzle aus Sinzheim in Baden-Württemberg rechnet mit bis zu 50% höheren Kosten. Langjährige und erfahrene Mitarbeiter aus Polen und Rumänien können durch die Grenzschließungen nicht einreisen oder nur mit hohem logistischem Aufwand. Einige Mitarbeiter mussten beispielsweise mit dem Auto aus London abgeholt werden. Somit müssen sie sich größtenteils mit unerfahrenen deutschen Saisonkräften aushelfen, die teilweise noch nie im Gemüsebau gearbeitet haben. All das sollte auch anteilig von allen Handelspartnern mitgetragen werden.

Zu guter Letzt aber auch ein paar gute Neuigkeiten. Am Mittwoch erreicht uns die erste Lieferung Rhabarber von der Demeter-Gärtnerei Schindler aus Süddeutschland. Und für nächste Woche rechnen wir mit den ersten regionalen Salaten von Heiko Freese aus Rhauderfehn.

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