Mit unserem klimapositiven Apfelsaft bringen wir nun unseren ersten Apfelsaft auf den Markt, der klimapositiv ist.
Der Apfelsaft wird aus Streuobstwiesen-Äpfeln gepresst und von der Firma Voelkel im Wendland produziert. In allen Prozessen von Ernte bis zur Auslieferung in die Läden werden anfallende Emissionen so weit wie möglich vermieden. Der Saft wird in Mehrwegflaschen abgefüllt. Ausgeliefert wird von Kornkraft mit LKW, die mit Bio-CNG-Gas oder HVO-100 fahren, die 90 % CO2 -Ausstoß sparen. Alle verbliebenen Emissionen von der Ernte über den Transport bis an die Ladentheke werden über Klimazertifikate ausgeglichen. Die Rückführung des Pfandes wird beim Ausgleich mit bewertet.
Klimapositiv wird der Apfelsaft, weil wir für jede verkaufte Flasche 10 Cent für Agro-Forstsysteme in El Salvador spenden.
Klimapositiver Apfelsaft
Wieso ist der Kornkraft Apfelsaft klimapositiv?
1. Gut für´s Klima durch Bio-Streuobstwiesen
Der Saft wird aus Äpfeln von Bio-Streuobstwiesen gepresst. Die Früchte wachsen anders als bei einer Plantagenbewirtschaftung auf hochstämmigen Obstbäumen. Bio-Streuobstwiesen zeichnen sich dadurch aus, dass sie extensiv bewirtschaftet werden, sie werden nur selten gemäht und gedüngt. Sie sind dadurch besonders arten- und blütenreich und bieten Insekten, wie Bienen, Hummeln und Schmetterlingen, eine reiche Nahrungsgrundlage.
2. Gut für´s Klima durch Bio-Anbau
Die Bio-Zertifizierung der Streuobstwiesen garantiert, dass keine energieintensiv hergestellten chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel und Dünger eingesetzt werden.
3. Klimaneutrale Saftherstellung
Der Apfelsaft wird bei der Firma Voelkel im Wendland gepresst. Um Ressourcenverbrauch und Emissionen so gering wie möglich zu halten, setzt Voelkel auf effiziente Prozesse und moderne Anlagen. Laufend werden Investitionen getätigt, um die Maschinen auf dem neusten Stand der Technik zu halten und Prozesse zu optimieren.
Schon seit 2012 hat sich Voelkel das strategische Ziel gesetzt, den relativen Energieverbrauch pro Verpackungseinheit kontinuierlich zu senken und konnte dies auch erreichen. Das neue größere Tanklager trägt durch den Entfall der Transporte zu und von externen Tanklagern zur Einsparung von mehreren tausend Tonnen CO2 bei und das jährlich. Für den Betrieb der Anlagen wird Naturstrom verwendet. Darüber hinaus gehende CO2-Emissionen werden ausgeglichen.
4. Mehrwegsystem
Der Apfelsaft wird in Mehrwegflaschen abgefüllt. Laut der IFEU-Ökobilanz (2008) verursacht die Bereitstellung von 1000 L Mineralwasser im Handel 40 % weniger CO2-Äquivalente. Die Pfandflasche werden direkt bei Voelkel in einer energieeffizienten Waschanlage gesäubert und gelangen wieder in den Pfandkreislauf.
5. Klimaneutraler Transport
In allen Prozessen von Ernte bis zur Auslieferung in die Läden werden anfallende Emissionen nach Möglichkeit vermieden, nicht vermeidbare Emissionen werden ausgeglichen.
Kornkraft holt einmal pro Woche mit einem LKW und Hänger bei Voelkel im wendländischen Pevestorf Säfte ab. Die Kornkraft LKW-Flotte fährt überwiegend mit Bio-CNG-Gas aus Reststoffen, das spart 90 % CO2 gegenüber einem Dieselmotor. Seit 2024 tanken auch die noch verbliebenen Diesel-LKW HVO100, was auch eine CO2-Reduktion von bis zu 90% im Vergleich zu fossilem Diesel aufweist.
Die geringe verbleibende Menge Emissionen durch den Transport ab Rampe Voelkel bis zur Verkaufsstelle im Einzelhandel und die Rückführung des Pfandgutes von der Verkaufsstelle bis Voelkel werden von Kornkraft durch den Kauf von Klimazertifikaten mit Goldstandard ausgeglichen.
Die von Kornkraft zum Ausgleich des CO2-Transportanteils beschafften Klimazertifikate sind sehr großzügig berechnet, so dass mehr ausgeglichen als emittiert wird.
Voelkel gleicht alle Transportvorgänge vom Baum bis zu Voelkel über Klimazertifikate aus und fördert damit ökologische Projekte.
6.Pro Flasche 10 ct für El Salvador
Zusätzlich zu den Klimazertifikaten spendet Kornkraft für jede verkaufte Flasche Klimapositiven Apfelsaft 10 ct für den Aufbau von Agroforstsystemen in El Salvador.
Kornkraft arbeitet schon lange mit der Organisation INKOTA (www.inkota.de) zusammen und spendet seit Jahren kontinuierlich für Agroforstsysteme und Wassergewinnung.
INKOTA wiederum arbeitet mit lokalen Organisationen, wie die Partnerorganisation ACUA zusammen. ACUA, eine Nichtregierungsorganisation, hat ein Wasserkomitee gegründet und baut unabhängige Wassersysteme auf. Eine zentrale Maßnahme ist auch dabei die Aufforstung der Wassereinzugsgebiete. Bäume verhindern Wasserabfluss, fördern die Infiltration und halten Wasser im Boden. Abholzung gefährdet die Wasserversorgung, während Aufforstung die Quellen innerhalb weniger Jahre erholen lässt.
Jedes Jahr werden tausende Bäume gepflanzt, um die Quellen zu schützen. In der Regenzeit 2024 nahmen Hunderte Freiwillige daran teil, um die Bäume zu pflanzen und für ihre Bewässerung während der trockenen Monate zu sorgen.
Heute werden bereits in insgesamt sieben Gemeinden etwa 600 Familien mit Wasser beliefert.
Wir freuen uns, mit diesem Projekt zur Sicherung der Existenz der Bauern und Bäuerinnen beizutragen.
„Wasser darf keine Ware sein“ ehrenamtliche Akteurin von ACUA