Für eine Zukunft mit Zukunft

Klimapositiv bis 2025

Wir von Kornkraft haben uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2025 wollen wir klimapositiv sein – an unserem Standort, in unserem Handeln und in der Logistik.

Das bedeutet, dass wir bei Kornkraft mehr CO2 ausgleichen als verursachen. Wir wollen mehr Strom produzieren als wir verbrauchen. Unsere LKW-Flotte stellen wir nach und nach auf Bio-CNG-Gas mit Stroh um, das spart 90 % CO2 gegenüber einem Dieselmotor. Wir nutzen regenerative Energien und unterstützen Klimaprojekte. So helfen wir dabei, Ressourcen zu sparen und CO2 langfristig zu binden: Durch den Schutz der Artenvielfalt und der Förderung konsequent biologischer Landwirtschaft in unserer Region und unserem Umfeld.

Gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden, Lieferanten, Erzeugern und Herstellern.

So nähern wir uns Schritt für Schritt gemeinsam einer klimapositiven Wirtschaft.

Klimapositive Produkte

Mit unserem klimapositiven Apfelsaft bringen wir nun unseren ersten Apfelsaft auf den Markt, der klimapositiv ist.
Der Apfelsaft wird aus Streuobstwiesen-Äpfeln gepresst und von der Firma Voelkel im Wendland produziert. In allen Prozessen von Ernte bis zur Auslieferung in die Läden werden anfallende Emissionen ausgeglichen. Der in Mehrwegflaschen abgefüllte Saft kommt zwar per LKW von der Safterei in den Handel. Alle LKW-Transporte von Voelkel und Kornkraft bis an die Ladentheke werden über Klimazertifikate ausgeglichen. Ausgeliefert wird von Kornkraft z.T. mit den vorhandenen Bio-CNG-Gas-LKWs, die 90 % CO2 -Ausstoß sparen. Auch die Rückführung des Pfandes wird beim Ausgleich mit bewertet.
Klimapositiv wird der Apfelsaft durch die zusätzliche Pflanzung eines Baums pro verkaufter Kiste.

Wie das genau geht? Hier erfahren Sie, wie unser Apfelsaft klimapositiv wird >

Das 1,5°-Ziel

Wir finden es unabdingbar, dass die Bio-Branche auf allen Handelsstufen Vorreiter zur Erreichung des 1,5 °-Ziels ist und setzen uns aktiv für die Klimawende ein.

Unser Betriebsstandort bei Kornkraft ist bereits seit 10 Jahren CO2-neutral. Wir beziehen Ökostrom seit 1998, erzeugen Wärme mit einem Holzvergaserkessel und erzeugen mit unserer Photovoltaik-Anlage Strom, mit dem wir selber unsere Büroräume versorgen und auch unseren Nachbarn zur Verfügung stellen.

Die Kühlung in unserem Trockenlager betreiben wir bisher ausschließlich über eine einfache Nachtkühlung, die 80 % weniger Energie als eine Klimaanlage verbraucht.

Unseren Mitarbeitenden bieten wir finanzielle Anreize zur Umstellung auf Ökostrom bei sich Zuhause und stellen ihnen E-Bikes als Leasing-Job-Räder für die Fahrt zur Arbeit zur Verfügung.

Windrad

Für eine Zukunft mit Zukunft

So lautet unser Motto für die kommenden Jahre, die uns nicht nur als Unternehmen sondern auch als Gesellschaft vor große Herausforderungen stellt.

Klimaschutz, Biodiversität, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Verteilungsgerechtigkeit sind für uns Leitlinien unseres täglichen Handelns. Als EMAS -zertifizierter Betrieb setzen wir uns schon seit langem für eine nachhaltige und umweltschonende Wirtschaftsweise ein und überprüfen sämtliche Unternehmensentscheidungen immer auf ihre Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.

Jährlich stellen wir neue Nachhaltigkeitsziele auf, um uns stetig zu verbessern.

Für eine Zukunft mit Zukunft

Unsere Ziele

Wir wollen mehr Strom produzieren als wir verbrauchen (z.B. durch Photovoltaik-Anlagen) und mit dem überschüssigen Strom Dritte versorgen. Mittelfristig werden wir alle fossilen Brennstoffe im Betrieb ersetzen und unsere Logistik komplett auf Bio-CNG oder Strom umstellen. Regionale Produkte unserer Kornkraft Hausmarke werden wir CO2-neutral stellen. Mit unseren Klima-Ausgleichs-Zertifikaten haben wir in den vergangenen Jahren die Wiedervernässung von niedersächsischen Mooren unterstützt. Aktuell gleichen wir mit Zertifikaten vom myclimate aus und fördern damit z.B. den Kauf effizienter Kocher für Frauen in Kenia, die gegenüber offenen Feuerstellen 40-50 Prozent weniger Feuerholz verbrauchen. Eine gute Maßnahme, um eine weitere Abholzung zu verhindern.
Wir bieten unseren Mitarbeitenden Anreize auf ihr Auto zur Arbeit zu verzichten und werden verbleibende CO2-Emissionen ausgleichen.

Mit unserem Projekt „Klimabauern im Norden“ wollen wir dazu beitragen, dass die Ackerböden unserer regionalen Erzeuger noch mehr Humus aufbauen und damit mehr Kohlenstoff speichern. Best-Practice-Projekte von Partner*innen unterstützen wir und stellen sie vor.

Unsere Ziele

CO2-neutrales Gewerbegebiet in Niedersachsen

Für die weitere Zukunftssicherung planen wir eine Erweiterung der Lagerkapazitäten. Geplant ist ein CO2-neutrales Gewerbegebiet an einem neuen Standort in Großenkneten-Huntlosen.

Wie bei uns üblich, werden alle Entscheidungen auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung geprüft. Dabei werden wir den neuen Standort komplett mit erneuerbaren Energien betreiben und haben uns aktiv dafür eingesetzt, dass das gesamte neu geplante Gebiet als „grünes Gewerbegebiet“ ausgewiesen wird. Geplant ist es, mehr Strom zu erzeugen, als wir selber verbrauchen und diesen an Nachbarn abzugeben. Umweltgerechte und nachhaltige Planung machen den Bau zu einem Vorzeigeprojekt in der Region. Dies wird sich in den verwendeten Baumaterialien, Gründächern, Photovoltaik, Regenwassernutzung und nicht zuletzt in der begleitenden Freiraumplanung zur Erhöhung der Biodiversität widerspiegeln.

So gehen wir Schritt für Schritt in eine Zukunft mit Zukunft.

co2 neutrales Gewerbegebiet

Regionalität

Wir sind Partner für die Vermarktung von Produkten regionaler Erzeuger und Hersteller und fördern die ökologische und wirtschaftliche Entwicklung in unserer Region.
Regionales Wirtschaften ist ein wichtiger Baustein zur Senkung von langen Transportwegen sein und spart damit Co2.
Wir setzen uns für die Ausweitung von Bioflächen in unserer Region ein. Mit unserem Regionalmarketing ‚BIO von hier’ setzen wir Impulse.
Kornkraft kennzeichnet mit dem Label ‚BIO von hier’ eine Vielzahl regionaler Produkte, die auf kurzen Transportwegen die Ladenregale erreichen und so den CO2-Ausstoß minimieren.

Regionalität

Klimabauern

Die Landwirtschaft spürt die Auswirkungen der Klimaveränderungen unmittelbar. Aber die Landwirtschaft ist nicht nur Leidtragende des Klimawandels, sondern hat an ihm auch einen Anteil.

Ein großer Teil der Treibhausgas-Emissionen resultiert aus Landnutzungsänderungen durch die Umwandlung von Wäldern zu Acker- und Weideland sowie aus der Trockenlegung von Mooren. Die andere Hälfte stammt direkt aus der Landwirtschaft durch die Emission der extrem klimawirksamen Treibhausgase Lachgas und Methan.
Weil Pflanzen CO2 binden und Böden Kohlenstoff speichern, könnte die Landwirtschaft uns theoretisch langfristig klimaneutral ernähren und kurzfristig sogar mehr CO2 binden als sie ausstößt.

Gemeinsam mit regionalen Erzeugern und BIOLANDKornkraft ein Projekt zur Bindung von CO2 durch Humusaufbau und Vermeidung von CO2-Freisetzung gestartet.

Klimabauern

Netzwerken statt Wettrüsten

Wir bei Kornkraft waren schon immer Netzwerker statt Einzelkämpfer.

Besonders beim Klimaschutz kommt es nicht darauf an, wer zuerst am meisten erreicht hat, sondern darauf, dass möglichst viele Akteure sich dem gleichen Ziel verschreiben und gemeinsam nach den besten Lösungen suchen.

Darum wollen wir als Bio-Großhandel versuchen sowohl unsere Mitarbeitenden als auch unsere Partner, Erzeuger, Hersteller und Kunden bis zum Endverbraucher mitzunehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität.

Denn jeder noch so kleine Beitrag ist ein Gewinn für unser Klima.

netzwerken statt wettrüsten