HERZLICH WILLKOMMEN BEI KORNKRAFT

IHR BIO GROßHANDEL FÜR NATURKOST UND FRISCHE IM NORDWESTEN

Klimawandel

Kann die Lebensmittelbranche zur Klimawende beitragen?

Zu einem Online-Workshop lud der Umweltgutachterausschuss UGA im Rahmen des 25-jährigen EMAS-Bestehens am 28.09.20. Neben Referent*innen wie Hubertus Doms (Geschäftsleitung bei HIPP), Jasmin Meyer (Qualitäts- und Umweltmanagerin bei BODAN) oder Karlis Kalns (WELEDA), nahm auch Kornkraft-Gründer Jochen Schritt als Referent am Symposium teil. In einer eindringlichen Impulsrede beantwortet Jochen Schritt die Frage, ob die Lebensmittelbranche etwas zur Klimaende beitragen kann, mit einem klaren „Ja“. Denn in der aktuellen Klimakrise ist es für die Lebensmittelbranche nicht nur die Aufgabe, sich für einen klima- und umweltgerechten Umbau von Wirtschaft und Landwirtschaft einzusetzen, sondern gleichzeitig die Chance und Verpflichtung

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Erforderliche Maßnahmen wie dezentrale, regionale und biologische Wirtschaftsweise müssen jetzt umgesetzt werden, um maßgebliche Schritte zur Klimarettung einzuleiten. Ökologische Landwirtschaft kann drängende Umwelt- und Klimaprobleme der heutigen Zeit lösen oder minimieren, wie z.B. Artenrückgang, Verlust von Humus und fruchtbaren Böden, hoher Energieverbrauch durch die Erzeugung von Stickstoffdüngern, Einschränkung der Sorten- und Artenvielfalt, Verschmutzung von Trinkwasser. Biolandbau fördert die Kohlenstoffspeicherung im Boden und emittiert auch weniger CO2 bei der Produktion.

Kornkraft setzt deshalb seit Gründung vor 40 Jahren auf 100% Bio.

Im Rahmen unseres wirtschaftlichen Handelns steht Kornkraft zu seiner Verantwortung für Natur und Zukunft. Es ist Anspruch des Unternehmens, sein Handeln mit Umweltschutzzielen in Einklang zu bringen. Das bezieht den effizienten Einsatz von Energie und Rohstoffen ebenso mit ein, wie die Minimierung von Emissionen und Abfällen. Kornkraft setzt konsequent auf Klimaschutz und CO2-Vermeidung. Alle Unternehmensentscheidungen orientieren sich an diesem Ziel: Logistik, Baumaßnahmen, Lagerhaltung, Energieverbrauch und Produktauswahl werden nach den Kriterien von Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit beurteilt.

 

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Kampagnenherbst

Heißer Herbst

Verkaufstarke Kampagnen zum Jahresende

Immer mehr Verbraucher entscheiden sich zum Einkauf im Bioladen. Im Herbst startet KORNKRAFT mit drei Kampagnen durch, die sich besonders gut zur Kundenbindung eignen! Selbst die GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) stellt fest: „Die Trends zu Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Fairness und Regionalität haben sich durch die Corona-Erfahrung auf der Bedürfnis- und der Verhaltensebene nicht abgeschwächt, sondern verstärkt!“ Nun gilt es, diesen Schwung mitzunehmen und diese Neukunden zu binden. Dazu besonders geeignet sind Themen, die uns von den anderen Einkaufsquellen im LEH unterscheidbar machen.

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Wir haben für den Herbst drei Kampagnenthemen vor- und aufbereitet – gute Themen für die Kundenkommunikation!

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Klimastreik

Wenn nicht jetzt, wann dann? Nachhaltig die Zukunft gestalten.

Die Krise als Chance begreifen: wirtschaftliche Erholung und Klimaschutz gemeinsam angehen. Unsere Aufgabe in der Bio-Branche ist es, uns für einen klima- und umweltgerechten Umbau der Wirtschaft und Landwirtschaft einzusetzen. Jetzt sollten wir vor allem Maßnahmen unterstützen und fordern, die dezentrale, regionale und bürgernahe Wirtschaftsweisen fördern. Das hilft nicht nur dem Klima, sondern sorgt auch dafür, dass unsere Gesellschaft insgesamt krisenfester, solidarischer und lebenswerter wird.

Weitere Informationen sind auf der Website von UnternehmensGrün e.V. zu finden, zu deren Mitgliedern auch Kornkraft zählt.

Außer Haus Verpflegung

Marktbericht KW 43/2020

Der Jahreszeitenwechsel macht sich nun auch in unserem Angebot deutlich bemerkbar. Deutscher Blumenkohl ist nicht mehr lieferbar, so dass wir vollständig auf die französische Ware der Kooperative Keltivia wechseln. Aktuell wird Blumenkohl überall recht hochpreisig gehandelt.

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Durch eine langfristige und vertrauensvolle Planung mit den Erzeugern können wir den Preis jedoch verhältnismäßig günstig halten und versuchen, das Preisniveau die ganze Saison etwas verbraucherfreundlicher zu gestalten. Broccoli aus regionalem Anbau wird es nur noch in kleinen Mengen geben, als Alternative haben wir die italienische Ware der Kooperative Principe di Puglia neu im Programm.

Auch bei den Salaten lässt die Lieferfähigkeit bei regionaler Ware deutlich nach. Diese Woche kann uns der süddeutsche Demeterhof Decker noch ergänzend mit schönen Salaten beliefern. Ab nächster Woche werden wir dann auch zusätzlich französischen Salat anbieten.

Im Rahmen unserer Kartoffel-Herbst-Aktion bieten wir euch die Sorte Laura vom Biolandhof Agena an. Die Sorte zeichnet ihre rote Schale mit einem tiefgelben Fleisch aus. Sie hat einen angenehmen, fruchtigen Geschmack und eignet sich hervorragend als Salzkartoffel, Backkartoffel  aber auch gut für Püree oder auch Pommes. Wie bei den anderen Sorten könnt ihr durch unsere Aktionspreise mit attraktiven Endverbraucher-Preisen von 1,49€/kg bei loser Ware bzw. 4,49€ für die 2,5kg-Tüte Werbung für regionale Kartoffeln aus dem Fachhandel machen. Aktionsplakate und Sortenbeschreibungen stehen im Web-Shop zur Verfügung.

Der Italienische Demeterbetrieb Massimo Sammarro startet in den nächsten Tagen mit der Clementinen-Ernte. Die erste Lieferung wird am Dienstag unser Lager erreichen und wir freuen uns schon jetzt auf ausgezeichnete Qualität wie in den vergangenen Jahren.

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Agena

Bioland-Hof Agena Dreyer

Biologisch
Seit fast 30 Jahren wachsen auf dem Hof in der niedersächsischen Krummhörn Gemüse, Kartoffeln und Getreide nach den Richtlinien des Bioland-Verbandes. Seit 2016 führt Heiko Dreyer mit seiner Frau Ines den Hof. Zusammen mit einem eingespielten Team aus 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgt das Paar für einen reibungslosen Ablauf von der Aussaat bis zur Direktvermarktung an die Kundschaft.

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Modern
Trotz Wahrung gewisser Traditionen kommen modernste Maschinen zum Einsatz, doch  „ganz ohne Handarbeit geht es nun mal nicht. Besonders der Bio-Gemüseanbau ist äußerst arbeitsintensiv“, erklärt Heiko Dreyer. „Aber dafür verzichten wir auf chemischsynthetische Unkrautvernichtungs und Planzenschutzmittel.“ Zum Anbau gehören „Dauerbrenner“ wie Möhren und Kohlgemüse aber auch Wiederentdecktes wie Mangold und Fenchel.

Regional
Exoten wie Süßkartoffel und Aubergine wachsen bei den Dreyers übrigens auch. In drei Foliengewächshäusern gedeihen im Sommer Tomaten, Gurken, Auberginen und Paprika, im Winter Feldsalat, Postelein und Asiasalat. Die vielen Gemüsesorten wereden
üer Abokisten und den Wochenmarkt vermarktet. Kornkraft wird mit Kartoffeln, Möhren
und Getreide beliefert.

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Zum Partner der Monats Agena Dreyer

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Bio von Hier

,BIO von hier‘ – Erzeugerkarte

„Aus der Region – in die Region“ ist das Leitbild von Kornkraft seit der Gründung. Auf unserer ,BIO von hier‘-Erzeugerkarte finden Sie unsere regionalen Lieferanten. Kurze Porträts, aktuelle Meldungen von den Höfen, Rezepte und Saisonkalender zeigen Ihnen die Vielfalt unserer norddeutschen Bio Erzeuger. Mit ein paar Klicks sind Sie immer bestens informiert. ,BIO von hier‘ – Erzeugerkarte

Öko statt ego Plakat

Wir sind ÖKO statt EGO

„Gutes Einkaufen für eine bessere Welt! 100% Bio. Voll Öko“
Das ist auch das Motto unserer Bioläden. Kornkraft macht mit einer Plakat-Aktion auf lokalen Großplakatflächen auf die Initiative von BNN, Bioläden, Herstellern und Großhändlern aufmerksam und zeigt auf, dass das Einkaufsverhalten einen direkten Einfluss auf die Welt von heute und morgen hat.
Es gibt vielfältige Materialien, die sich bestens dazu eignen, Kunden „mitzunehmen”. Neugierig geworden? Auf der Kampagnenseite www.oekostattego.de kann man sich anmelden und das Starterkit beziehen.

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Auf einer interaktiven Karte wird das Unternehmen dann als Kampagnen-Teilnehmer verlinkt. Die Beteiligung an der Kampagne ist kostenlos. Weitere Materialien zur Unterstützung der Kampagne bekommen Sie uns.

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Klimaschutz und Artenvielfalt

Wir brauchen eine enkeltaugliche Landwirtschaft

Die Blaupause heißt Öko-Landwirtschaft

Hunderte Wissenschaftler haben Ihren Sonderbericht für den Weltklimarat vorgelegt. Daraus ergibt sich für Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, den Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) eine klare Lösung:

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„Wir überlasten unsere Ressourcen.Ob zu viel Treibhausgase, verschmutzte Gewässer durch ein unwirksames Düngerecht oder Artensterben durch schädliche landwirtschaftliche Praktiken: Der Weltklimarat fordert zu Recht einen radikalen Umbau von Landwirtschaft und der Art und Weise, wie wir essen.

Gut ist: das Rad muss für eine zukunftsfähige Produktion nicht neu erfunden werden. Die Blaupause heißt Öko-Landwirtschaft. Hunderttausende Bauern weltweit zeigen erfolgreich, wie wir innerhalb der Belastungsgrenzen unserer Erde ausreichend gesundes Essen produzieren können. Bio bringt viele Wirkungen, die Wissenschaftler einfordern.

Der Grund liegt im System: Bio setzt auf Viehbesatz, der an die Flächen angepasst ist, nutzt keine energieaufwändigen Kunstdünger oder naturfremden chemisch-synthetischen Pestizide. Das vermindert den Energieaufwand der Landwirtschaft, wodurch der CO2-Fußabdruck schrumpft. Die Böden werden lebendiger, speichern mehr CO2 durch Humusaufbau und können die Folgen von Extremwetter besser abpuffern, die eine Begleiterscheinung der Klimakrise sind. Und vor allem: Produkte, die ökologisch produziert werden, haben einen wahren Preis, denn es entstehen keine Kosten, die der Allgemeinheit aufgeladen werden. Vor allem Fleisch ist nicht nur hochwertiger, sondern auch deutlich teurer. Die automatische Folge: Es wird weniger Fleisch verbraucht – ganz ohne Verbote oder politische Einschränkungen.

Die Chance Öko-Landbau muss Politik dringend ergreifen. Deutschland muss deshalb in den Verhandlungen mit den EU-Partnern über die Reform der Gemeinsame EU-Agrarpolitik einfordern, dass ein hoher und im Zeitverlauf bis auf 100 % ansteigender Anteil der Agrarausgaben für Klima- Tier-, und Umweltschutz eingesetzt wird. Denn aktuell steckt die Landwirtschaft in einem Teufelskreis. Als wesentlicher Produzent von Treibhausgasen schadet die Landwirtschaft dem Klima. Und die Klimakrise schadet den Bauern.

Dass die Bundesregierung das Ziel 20 % Ökologische Landwirtschaft in den Koalitionsvertrag geschrieben hat, war der erste, richtige Schritt. Jetzt muss sie dieses Ziel mit den Möglichkeiten aller Ressorts angehen. Es darf nicht die Aufgabe lediglich des Landwirtschaftsministeriums bleiben.“

BÖLW     

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Produktvideos

Produktvideos unserer Lieferanten

Unsere diejährige Hausmesse im virtuellen Raum war ein großer Erfolg. Besonders die Produkt- und Lieferantenvideos kamen sehr gut an, sodass wir sie an dieser Stelle auch weiterhin zum Streamen bereitstellen, So findet man das gesamte Jahr über wertvolle Informationen zu Neuprodukten und Herstellern.

Zur den Videos der virtuellen Kornkraft-Messe

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Plastikfrei Plastik vermeiden

„Plastikfrei“

„Schritt für Schritt plastikfrei in die Zukunft“ so heißt das Motto, unter dem Kornkraft eine Kampagne zur Vermeidung von Verpackung und Plastik gestartet hat. Das Thema Müllvermeidung ist ein gesellschaftlich hochaktuelles Thema und beschäftigt nicht nur die Biobranche.

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In einer zur Kampagne erschienen Broschüre „Schritt für Schritt plastikfrei“ wird an praktischen Beispielen aufgezeigt, an welchen Stellen in der Lieferkette vom Erzeuger/Hersteller bis zum Verbraucher Verpackung eingespart werden kann.

Kornkraft spart Plastik ein (im Jahr mehr als 1000 km Stretchfolie). Wie das geht, erläutert Kornkraft Geschäftsführer Robin Schritt in einem kurzen Video „Plastikfrei im Großhandel“

Unser Video „Tipps für plastikfreies Einkaufen“ zeigt wertvolle Aspekte auf für mehr Nachhaltigkeit im Alltag. „Müllvermeidung leicht gemacht“ – gehen Sie mit uns diesen Schritt und sparen einfach umweltschädliche Verpackungen.

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