HERZLICH WILLKOMMEN BEI KORNKRAFT

IHR BIO GROßHANDEL FÜR NATURKOST UND FRISCHE IM NORDWESTEN

die Beschlüsse des EU-Agrarrates und die Ergebnisse der ersten Abstimmungen im Europäischen Parlament zur Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) sind ein „Schlag ins Gesicht für alle, die es besser machen wollen“

„Schlag ins Gesicht für alle, die es besser machen wollen“

Die Beschlüsse des EU-Agrarrates und die Ergebnisse der ersten Abstimmungen im Europäischen Parlament zur Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) sind ein „Schlag ins Gesicht für alle, die es besser machen wollen“, wie es BÖLW-Vorsitzender Felix Prinz zu Löwenstein treffend formuliert. Auch das Umweltinstitut München findet klare Worte: „Wenn wir das Artensterben noch aufhalten wollen, muss dringend gehandelt werden: Wir brauchen jetzt die Agrarwende hin zu einer umwelt- und gesundheitsfreundlichen Landwirtschaft!“ Hier geht’s zur kompletten Meldung.

weiterlesen...

Die neue mit jährlich 60 Mrd. € bestimmt die EU-Agrarpolitik (GAP), welche Landwirtschaft sich in Europa lohnt. Aktuell durchkreuzt die Europäische Union mit der GAP ihre eigenen Ziele, zu denen sich die Staatengemeinschaft mit Blick auf das Klima, die Umwelt, Artenvielfalt oder lebendige Dörfer verpflichtet haben. Das Ergebnis der verfehlten Agrarpolitik ist fatal: Bauernhöfe müssen schließen, Insektenvielfalt schrumpft, an vielen Brunnen überschreiten die Nitratwerte die Grenzwerte. Ein Kurswechsel drängt, das sagen auch die wissenschaftlichen Berater des Bundeslandwirtschaftsministeriums.

Alle sieben Jahre wird die GAP reformiert, derzeit verhandeln Mitgliedsstaaten und EU-Parlament über die Agrarförderung nach 2020. Ziel der GAP nach 2020 muss es sein, Bauern für besondere gesellschaftliche Leistungen auf dem Acker und im Stall zu honorieren, die vom Markt nicht entlohnt werden. Landwirte, die Wasser schützen, Boden fruchtbar erhalten, Artenvielfalt stärken und ihre Tiere artgerecht halten und damit mehr für die Gesellschaft tun, bekommen Agrargelder – ganz nach dem Prinzip ‚öffentliches Geld für öffentliche Leistungen‘. Jeder Euro Steuergeld muss deutlich steuern – und zwar in Richtung Nachhaltigkeit.

Hier geht’s zum kompletten BÖLW-Statement.

...weniger

Zu unserem Archiv „Aktuelles“
Klimawandel

Kann die Lebensmittelbranche zur Klimawende beitragen?

Zu einem Online-Workshop lud der Umweltgutachterausschuss UGA im Rahmen des 25-jährigen EMAS-Bestehens am 28.09.20. Neben Referent*innen wie Hubertus Doms (Geschäftsleitung bei HIPP), Jasmin Meyer (Qualitäts- und Umweltmanagerin bei BODAN) oder Karlis Kalns (WELEDA), nahm auch Kornkraft-Gründer Jochen Schritt als Referent am Symposium teil. In einer eindringlichen Impulsrede beantwortet Jochen Schritt die Frage, ob die Lebensmittelbranche etwas zur Klimaende beitragen kann, mit einem klaren „Ja“. Denn in der aktuellen Klimakrise ist es für die Lebensmittelbranche nicht nur die Aufgabe, sich für einen klima- und umweltgerechten Umbau von Wirtschaft und Landwirtschaft einzusetzen, sondern gleichzeitig die Chance und Verpflichtung

weiterlesen...

Erforderliche Maßnahmen wie dezentrale, regionale und biologische Wirtschaftsweise müssen jetzt umgesetzt werden, um maßgebliche Schritte zur Klimarettung einzuleiten. Ökologische Landwirtschaft kann drängende Umwelt- und Klimaprobleme der heutigen Zeit lösen oder minimieren, wie z.B. Artenrückgang, Verlust von Humus und fruchtbaren Böden, hoher Energieverbrauch durch die Erzeugung von Stickstoffdüngern, Einschränkung der Sorten- und Artenvielfalt, Verschmutzung von Trinkwasser. Biolandbau fördert die Kohlenstoffspeicherung im Boden und emittiert auch weniger CO2 bei der Produktion.

Kornkraft setzt deshalb seit Gründung vor 40 Jahren auf 100% Bio.

Im Rahmen unseres wirtschaftlichen Handelns steht Kornkraft zu seiner Verantwortung für Natur und Zukunft. Es ist Anspruch des Unternehmens, sein Handeln mit Umweltschutzzielen in Einklang zu bringen. Das bezieht den effizienten Einsatz von Energie und Rohstoffen ebenso mit ein, wie die Minimierung von Emissionen und Abfällen. Kornkraft setzt konsequent auf Klimaschutz und CO2-Vermeidung. Alle Unternehmensentscheidungen orientieren sich an diesem Ziel: Logistik, Baumaßnahmen, Lagerhaltung, Energieverbrauch und Produktauswahl werden nach den Kriterien von Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit beurteilt.

 

...weniger

Zu unserem Archiv „Aktuelles“
Klimastreik

Wenn nicht jetzt, wann dann? Nachhaltig die Zukunft gestalten.

Die Krise als Chance begreifen: wirtschaftliche Erholung und Klimaschutz gemeinsam angehen. Unsere Aufgabe in der Bio-Branche ist es, uns für einen klima- und umweltgerechten Umbau der Wirtschaft und Landwirtschaft einzusetzen. Jetzt sollten wir vor allem Maßnahmen unterstützen und fordern, die dezentrale, regionale und bürgernahe Wirtschaftsweisen fördern. Das hilft nicht nur dem Klima, sondern sorgt auch dafür, dass unsere Gesellschaft insgesamt krisenfester, solidarischer und lebenswerter wird.

Weitere Informationen sind auf der Website von UnternehmensGrün e.V. zu finden, zu deren Mitgliedern auch Kornkraft zählt.

Äpfel

Marktbericht KW 49/2020

,BIO von hier‘

Wie auch schon die letzten Wochen können wir euch weiterhin einen sehr schönen Apfel zum Top-Preis von Augustin anbieten: in dieser Woche der Marnica. Passend zum Nikolausfest haben wir außerdem schön rot ausgefärbte etwas kleinere Nikolausäpfel vom Obsthof Münch im Angebot. 

weiterlesen...

Grenzenlos Bio

Die griechische Kooperative Agraktimata beliefert uns ab dieser Woche mit Orangen Navelina. Der Erzeuger wird auch auf der Rückseite des Kornkraft Monatsangebotes vorgestellt, fordert gerne das Plakat dazu an, um die Informationen direkt an eure Kunden weiter zu geben (85431 Plakat A 3 + 25 Flyer)!

Die Avocados kommen von unserem „Grenzenlos Bio“-Erzeuger Jalhuca (85433 Jalhuca, Infopaket mit 25 Flyern und Plakat A3)

Minigurken haben wir von dem spanischen Familienbetrieb Naturcharc im Angebot. (85435 „Grenzenlos Bio“ Naturcarc, Infopaket mit 25 Flyern und Plakat A3). Bestellt euch für die Kundeninformation in der Obst- und Gemüseabteilung die Info-Paket mit Flyern und Plakaten.

Diese Woche neu

Neu im Angebot haben wir Orangen Navel aus Italien von der Kooperative Arcobaleno, die ersten Kumquats aus Spanien und Heidelbeeren aus Argentinien.
Von dem italienischen Demeterbetrieb Sammarro Massimo haben wir nun auch Clementinen 4-5er im Angebot, die nicht nur die Teilnehmer der „Echt-Bio“-Aktion zu guten Preisen einkaufen können. Auch das gefragte 2,3kg-Gebinde Clementinen sind neu.

...weniger

Zu unserem Archiv „Marktberichte“
Campo7

Grenzenlos Bio: Campo7

Bio-Frische aus Spanien: CampoSeven
Ganzjährig frisches Gemüse aus dem Süden Spaniens: CAMPOSEVEN gehört zu unseren besonders langjährigen Frische-Garanten und beliefert uns je nach Saison mit sonnengereiften Tomaten, Paprika, Brokkoli, Staudensellerie oder auch Kohlrabi. 30 Jahre Erfahrung im Bio-Anbau garantieren ein aromenreiches Vitamin-Erlebnis – frisch auf den Tisch.

weiterlesen...

Bio-Anbau durchdacht bis ins Detail
Ihren Sitz hat die Firma CAMPOSEVEN in San Pedro del Pinatar, an der spanischen Ostküste, in der Region Murcia. Gründer David Samper ist die treibende Kraft an der Spitze des Unternehmens. Seine dreißigjährige Erfahrung im Bio-Anbau hat ihn davon überzeugt, dass die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise die nachhaltigste Form des Anbaus ist. Nach und nach haben er und seine Familie etliche Betriebe auf Demeter umgestellt. Der studierte Industrie-Ingenieur sagt rückblickend: „Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens auf Bio zu setzen.“ Heute sei es aufgrund der Klimakatastrophe wichtiger denn je CO2 zu reduzieren –„und das kann humusreiche Erde sehr gut“, erklärt er.

Klimafreundliches Wirtschaften
Die Reduktion von Kohlendioxid ist für CAMPOSEVEN eine elementare Notwendigkeit im wirtschaftlichen Handeln. Kompost vom eigene Betrieb und der konsequente Einsatz von kompostierbaren Folien, die eine Austrocknung der Böden verhindern, sind zwei von vielen Maßnahmen dazu. Blühende Kräuter und Bienenpflanzen sorgen in den geräumigen Gewächshäusern für ein insektenfreundliches Klima, in dem sich die Bestäuber wohlfühlen.

...weniger

Zum Partner der Monats Campo7

Zu unserem Archiv „Partner des Monats“

Bio von Hier

,BIO von hier‘ – Erzeugerkarte

„Aus der Region – in die Region“ ist das Leitbild von Kornkraft seit der Gründung. Auf unserer ,BIO von hier‘-Erzeugerkarte finden Sie unsere regionalen Lieferanten. Kurze Porträts, aktuelle Meldungen von den Höfen, Rezepte und Saisonkalender zeigen Ihnen die Vielfalt unserer norddeutschen Bio Erzeuger. Mit ein paar Klicks sind Sie immer bestens informiert. ,BIO von hier‘ – Erzeugerkarte

Öko statt ego Plakat

Wir sind ÖKO statt EGO

„Gutes Einkaufen für eine bessere Welt! 100% Bio. Voll Öko“
Das ist auch das Motto unserer Bioläden. Kornkraft macht mit einer Plakat-Aktion auf lokalen Großplakatflächen auf die Initiative von BNN, Bioläden, Herstellern und Großhändlern aufmerksam und zeigt auf, dass das Einkaufsverhalten einen direkten Einfluss auf die Welt von heute und morgen hat.
Es gibt vielfältige Materialien, die sich bestens dazu eignen, Kunden „mitzunehmen”. Neugierig geworden? Auf der Kampagnenseite www.oekostattego.de kann man sich anmelden und das Starterkit beziehen.

weiterlesen...

Auf einer interaktiven Karte wird das Unternehmen dann als Kampagnen-Teilnehmer verlinkt. Die Beteiligung an der Kampagne ist kostenlos. Weitere Materialien zur Unterstützung der Kampagne bekommen Sie uns.

...weniger

 

Zu unserem Archiv „Aktuelles“
Klimaschutz und Artenvielfalt

Wir brauchen eine enkeltaugliche Landwirtschaft

Die Blaupause heißt Öko-Landwirtschaft

Hunderte Wissenschaftler haben Ihren Sonderbericht für den Weltklimarat vorgelegt. Daraus ergibt sich für Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, den Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) eine klare Lösung:

weiterlesen...

„Wir überlasten unsere Ressourcen.Ob zu viel Treibhausgase, verschmutzte Gewässer durch ein unwirksames Düngerecht oder Artensterben durch schädliche landwirtschaftliche Praktiken: Der Weltklimarat fordert zu Recht einen radikalen Umbau von Landwirtschaft und der Art und Weise, wie wir essen.

Gut ist: das Rad muss für eine zukunftsfähige Produktion nicht neu erfunden werden. Die Blaupause heißt Öko-Landwirtschaft. Hunderttausende Bauern weltweit zeigen erfolgreich, wie wir innerhalb der Belastungsgrenzen unserer Erde ausreichend gesundes Essen produzieren können. Bio bringt viele Wirkungen, die Wissenschaftler einfordern.

Der Grund liegt im System: Bio setzt auf Viehbesatz, der an die Flächen angepasst ist, nutzt keine energieaufwändigen Kunstdünger oder naturfremden chemisch-synthetischen Pestizide. Das vermindert den Energieaufwand der Landwirtschaft, wodurch der CO2-Fußabdruck schrumpft. Die Böden werden lebendiger, speichern mehr CO2 durch Humusaufbau und können die Folgen von Extremwetter besser abpuffern, die eine Begleiterscheinung der Klimakrise sind. Und vor allem: Produkte, die ökologisch produziert werden, haben einen wahren Preis, denn es entstehen keine Kosten, die der Allgemeinheit aufgeladen werden. Vor allem Fleisch ist nicht nur hochwertiger, sondern auch deutlich teurer. Die automatische Folge: Es wird weniger Fleisch verbraucht – ganz ohne Verbote oder politische Einschränkungen.

Die Chance Öko-Landbau muss Politik dringend ergreifen. Deutschland muss deshalb in den Verhandlungen mit den EU-Partnern über die Reform der Gemeinsame EU-Agrarpolitik einfordern, dass ein hoher und im Zeitverlauf bis auf 100 % ansteigender Anteil der Agrarausgaben für Klima- Tier-, und Umweltschutz eingesetzt wird. Denn aktuell steckt die Landwirtschaft in einem Teufelskreis. Als wesentlicher Produzent von Treibhausgasen schadet die Landwirtschaft dem Klima. Und die Klimakrise schadet den Bauern.

Dass die Bundesregierung das Ziel 20 % Ökologische Landwirtschaft in den Koalitionsvertrag geschrieben hat, war der erste, richtige Schritt. Jetzt muss sie dieses Ziel mit den Möglichkeiten aller Ressorts angehen. Es darf nicht die Aufgabe lediglich des Landwirtschaftsministeriums bleiben.“

BÖLW     

...weniger

Zu unserem Archiv „Aktuelles“
Plastikfrei Plastik vermeiden

„Plastikfrei“

„Schritt für Schritt plastikfrei in die Zukunft“ so heißt das Motto, unter dem Kornkraft eine Kampagne zur Vermeidung von Verpackung und Plastik gestartet hat. Das Thema Müllvermeidung ist ein gesellschaftlich hochaktuelles Thema und beschäftigt nicht nur die Biobranche.

weiterlesen...

In einer zur Kampagne erschienen Broschüre „Schritt für Schritt plastikfrei“ wird an praktischen Beispielen aufgezeigt, an welchen Stellen in der Lieferkette vom Erzeuger/Hersteller bis zum Verbraucher Verpackung eingespart werden kann.

Kornkraft spart Plastik ein (im Jahr mehr als 1000 km Stretchfolie). Wie das geht, erläutert Kornkraft Geschäftsführer Robin Schritt in einem kurzen Video „Plastikfrei im Großhandel“

Unser Video „Tipps für plastikfreies Einkaufen“ zeigt wertvolle Aspekte auf für mehr Nachhaltigkeit im Alltag. „Müllvermeidung leicht gemacht“ – gehen Sie mit uns diesen Schritt und sparen einfach umweltschädliche Verpackungen.

...weniger